• 04.02.2018
  • 15:29 Uhr

„Alles in meinem Kopf wird gereimt“

Eminem bringt sein erstes Album seit vier Jahren raus – und muss ordentlich Kritik einstecken.

Als im Oktober ein Video aus Detroit auftauchte, in dem ein paar gefährlich aussehende Jungs den Freestyle eines weißen Rappers im Parkhaus verfolgen, konnte man meinen, der alte Eminem sei zurück. In Kapuzenpulli und Baseballcap lieferte der Mann einen vierminütigen, wortgewaltigen Wutausbruch ab, der an Eminems beste Tage erinnerte.

So mancher Fan durfte gehofft haben, dass auch sein neues Album „Revival“ an den Glanz alter Tage anknüpfen würde. Leider weit gefehlt. Auf seinem ersten Studioalbum seit vier Jahren taucht der bürgerlich als Marshall Mathers bekannte Musiker ein in das Reich des Pop und holt den dreckigen Rap aus «8 Mile»-Tagen ans publikumsfreundliche Tageslicht.

Das Diss-Gewitter von einst ist Textpassagen gewichen, in denen ein Künstler mit seiner Vergangenheit aufräumt.

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