• 13.02.2018
  • 19:10 Uhr

Zero Waste: So könnt auch ihr (Plastik)Müll vermeiden.

Unsere Reporterin Steffi Brungs hat ein Café besucht, das komplett auf Müll verzichtet.

Morgen beginnt die Fastenzeit. Und da kann man nicht nur Gutes tun für sich selbst, wenn man auf Süßkram, Zigaretten und Alkohol verzichtet. Wir können auch der Umwelt Gutes tun. Das Problem ist bekannt. Wir produzieren viel zu viel Müll, vor allem Plastikmüll. 37 kg erzeugt jeder Deutsche pro Jahr, mit Rest-, Papier-sogar 611 kg, also über eine halbe Tonne.  Dabei können wir einiges tun. Kleinigkeiten im Alltag, die keinem wehtun und gar nicht teuer sind.

  • Bewusst einkaufen: Oft neigen wir dazu, zu viel zu kaufen. Am Ende landen die Nahrungsmittel im Müll, weil sie vergammelt sind. Beim nächsten Einkauf vielleicht einfach nur das nötigste kaufen.
  • Beutel benutzen: Jute- oder andere Beutel kann man nicht nur mit in den Supermarkt nehmen, sondern auch zum Bäcker oder zum Shoppen. Inzwischen sind viele Geschäfte zwar auf umweltfreundlichere Papiertüten umgestiegen, aber auch die landen später im Müll.
  • So viel wie möglich lose kaufen. Inzwischen gibt es auch Supermärkte, die komplett auf Verpackungen verzichten. Auch viele Gemüse- und Biomärkte verzichten oft auf Verpackungen.
  • Leitungswasser trinken: Das wir in Deutschland strengstens kontrolliert. Mineralwasser wird im Vergleich dazu, sehr viel schlechter kontrolliert. Auch das Problem mit den Bleirohren gibt es nicht mehr. Bis zu 1.12.2013 mussten Hauseigentümer alle alten Rohre austauschen.
  • To-Go-Becher gegen Thermobecher oder einen wiederverwendbaren To-Go-Becher eintauschen. Die Teile gibt es inzwischen super hippen Varianten.
  • Wattepads gegen wiederverwendbare Abschminkschwämme tauschen.
  • Microfasertücher kann man waschen und sind mindestens genauso gut wie Küchenpapierrollen.
  • Alu- und Frischhaltefolie braucht man eigentlich nicht, Tupperwaren tun es auch.
  • Muffinbackförmchen: Entweder man investiert EINMAL ein paar Euro mehr und legt sich Silikonförmchen zu, zur Not tut es aber auch ne Tasse
  • Seife: Das benutzen von Seifenstücken liegt total im Trend. Inzwischen gibt es nicht nur Hand-, sondern auch Gesichts- und Haarseifen.

 

Im ersten Zero Waste Cafe  in Hamburg gibt es kein Plastik, zumindest fast. Gerade mal ein Liter fällt da pro Woche an. Soviel sammelt sich sonst in einer Woche bei jedem einzelnen von uns an. Wie das Café das schafft seht ihr im Video.

 

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