• 05.02.2018
  • 11:55 Uhr

Warum dieser Super Bowl historisch war!

Ein Aushilfs-Quarterback führte die Philadelphia Eagles zum Titel.

Aller guten Dinge sind drei: Bei ihrer dritten Finalteilnahme ist den Philadelphia Eagles endlich der große Wurf gelungen: Mit 41:33 (22:12) triumphierte der Außenseiter über den haushohen Favoriten New England Patriots um Super-Quarterback Tom Brady. Die Eagles haben damit zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte den Super Bowl gewonnen.

 

 

Hauptverantwortlich für diesen Coup zeichnet ausgerechnet ein Spieler, der bereits kurz vor seinem Karriereende stand: Nick Foles. Der Quarterback der Eagles war erst durch den verletzungsbedingten Ausfall von Chef-Spielmacher Carson Wentz zum Zug gekommen. Entgegen aller Meinungen von Experten, die den Eagles nach Wentz‘ Kreuzbandriss keinen tiefen Playoff-Run mehr zutrauten, führte der 29-jährige Foles seine Farben in den Super Bowl und setzte sich dort die Krone auf.

 

 

„Es ist unglaublich“, sagte Foles im Konfettiregen. „Wir haben so großartige Jungs, großartige Trainer.“ Im erst vierten Playoffspiel seiner Karriere war dem Eagles-Quarterback bei Außentemperaturen von 17 Grad unter Null von Beginn an keine Nervosität anzumerken.

 

 

Der 29-Jährige, der selbst drei Touchdowns warf und als erster Quarterback der Super-Bowl-Geschichte auch einen Touchdown fing, heimste auch noch die Auszeichnung als wertvollster Spieler der Partie ein.

 

 

Kontrahent Tom Brady (Spitzname GOAT / Greatest of all time) verließ hingegen im Laufschritt das Spielfeld und muss wie die Patriots auf den sechsten Gewinn der Vince-Lombardi-Trophäe warten. Damit blieb dem 40-Jährigen auch die alleinige Rekordmarke für gewonnene Super Bowls eines Spielers vorerst verwehrt.

 

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