• 12.02.2018
  • 15:04 Uhr

Todesfall im Kölner Karneval: War es doch keine Absicht?

Bei dem Tatverdächtigen soll es sich um einen Rechtsanwalt handeln.

Während heute hunderttausende Jecken beim Kölner Rosenmontagszug feiern, beschäftigt die Kölner Polizei und Staatsanwaltschaft immer noch der Tod von Veit R. Der 32-jährige Polizist starb in der Nacht auf Samstag, beim Feiern im Karneval. Jemand hatte ihn zwischen die Waggons einer Stadtbahn geschubst. Gefilmt wurde das ganze von einer Überwachungskamera. Inzwischen konnte die Polizei einen Verdächtigten festnehmen.

Nun kam heraus, dass es sich bei dem Tatverdächtigen um einen 44-jährigen Rechtsanwalt handeln soll. Der Mann schweigt bislang. Laut einem Bericht des EXPRESS wollte sich der 44-Jährige nach Montenegro absetzen, wurde dann aber am Flughafen von der Polizei gefasst. Besonders hinterhältig: Nach der Tat hatte sich der Verdächtige als Zeuge zur Verfügung gestellt. Auffällig war aber dann, dass der 44-Jährige eine ganze andere Täterbeschreibung ablieferte, als seine beiden Begleiter und andere Zeugen.

Nachdem der Rechtsanwalt zunächst wegen Verdachts auf Totschlag dem Haftrichter vorgeführt wurde, ist im Haftbefehl nun die Rede von fahrlässiger Tötung. Der zuständige Richter geht aktuell davon aus, dass der 44-Jährige Verdächtige das 32-jährige Opfer aus Versehen angerempelt hat und der Polizist dann von der Straßenbahn überrollt wurde.

  • 11.02.2018
  • 12:05 Uhr

Attacke im Kölner Karneval: Haben sie den Bahn-Schubser?

Nach dem gewaltsamen Tod eines 32-Jährigen konnte die Polizei einen Verdächtigen festnehmen.

Bei dem tatverdächtigen Mann handelt es sich um einen 44-Jährigen. Er wird nach Angaben der Polizei Köln heute dem Haftrichter vorgeführt. Die Staatsanwaltschaft will Untersuchungshaft wegen des Verdachts des Totschlags beantragen.

Der Verdächtige habe sich inzwischen einen Anwalt genommen und schweige zum Tatvorwurf. Zu seinem Motiv äußerten sich die Ermittler nicht. Ob es vor dem Stoß zu einem Streit gekommen war, ließen die Behörden offen.

Besonders perfide: Der Deutsche hatte sich am Tatort bei der Polizei als Zeuge gemeldet. Im Zuge der Ermittlungen der Mordkommission geriet er dann allerdings unter dringenden Tatverdacht.

Das Opfer, ein 32-jähriger LKA-Beamter, war in der Nacht zum Samstag zwischen zwei Wagen einer KVB-Bahn gestoßen und so getötet worden. Der Beamte, der in Köln wohnte, war privat in der Südstadt unterwegs gewesen, um mit Freunden Karneval zu feiern.

  • 10.02.2018
  • 15:37 Uhr

Köln: Polizist (32) vor Bahn gestoßen und getötet

Der Beamte war mit Freunden privat in der Südstadt unterwegs, um Karneval zu feiern.

Ein schreckliches Ende nahmen die Karnevalsfeierlichkeiten für einen Polizisten am späten Samstagabend in Köln. Ein Unbekannter hatte den 32-Jährigen nach offiziellen Angaben zwischen zwei Wagen einer Straßenbahn geschubst. Der Mann hatte keine Chance. Er wurde überrollt und starb.

 

Mann von Bahn erfasst und tödlich verletzt – Mordkommission ermitteltStaatsanwaltschaft und Polizei Köln geben…

Posted by Polizei NRW Köln on Samstag, 10. Februar 2018

 

Der Fahrer konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren. Wie die „Bild“ berichtet, soll es sich bei dem Opfer um einen LKA-Beamten aus Düsseldorf handeln. Zwei Begleiter des Opfers wurden zur psychologischen Betreuung in ein Krankenhaus gebracht.

Eine Mordkommission übernahm die Ermittlungen. Medienberichten zufolge wurde der Getötete anhand seines Dienstausweises als Polizeikommissar identifiziert.

Videoaufnahmen der Überwachungskamera an der Haltestelle Chlodwigplatz zeigten das Verbrechen. Die Ermittler versuchen nun, das Gesicht des Schubsers aus den Aufnahmen erkennbar zu machen. Der mutmaßliche Täter war nicht kostümiert, wie der Staatsanwalt  mitteilte. Er tauchte nach der Attacke in der Menge unter.

Die Polizei Köln bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0221/2269-0 zu melden.

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