• 15.02.2018
  • 20:09 Uhr

Gruppenvergewaltiger stellt sich bei Polizei

Der 18-Jährige soll sich am Abend im Beisein seines Anwalts bei einer Polizeiwache gemeldet haben.

Seit gestern suchte die Polizei öffentlich nach dem 18-jährigen Dean Martin L. Er soll der Kopf einer Gruppe von jungen Männern sein, die gemeinsam Schülerinnen in einen Wald lockten und dann vergewaltigten. Nun stellte er sich offenbar im Beisein seines Anwalts selbst bei der Polizei. Der 18-Jährige, der angeblich den Sinti angehört, soll keinen festen Wohnsitz haben. Weitere Details zu dem mutmaßlichen Täter, gibt es im Video.

 

  • 14.02.2018
  • 17:17 Uhr

Polizei sucht Gruppenvergewaltiger

Fünf Männer sollen Schülerinnen missbraucht haben.

Über WhatsApp sollen sich fünf junge Männer in Essen und Gelsenkirchen zu Gruppenvergewaltigungen getroffen haben. Die Opfer: mindestens zwei 16-jährige Schülerinnen. Drei der Verdächtigen sitzen bereits in Untersuchungshaft, einer ist wegen seines jugendlichen Alters von 16 Jahren noch frei. Jetzt fahndet die Polizei nach dem fünften mutmaßlichen Täter: dem 18-jährigen Dean Martin L.

Täter lockten Opfer in Auto

Die fünf Männer zwischen 16 und 23 Jahren sollen die Mädchen unter einem Vorwand in ein Auto gelockt haben, anschließend mit ihnen in abgelegene Gebiete im Essener Süden gefahren sein und ihnen anschließend das Handy abgenommen haben. Danach vergingen sie sich an ihren Opfern.

Eine der Taten wurde Ende Dezember angezeigt, eine andere am 17. Januar. Als die Polizei bereits einen Täter festgenommen hatte, zogen die übrigen vier Täter noch am selben Abend los und missbrauchten erneut ein Mädchen.

Die Opfer wurden über soziale Medien zu einem Treffen animiert – anschließend wurde das Vorgehen unter den Tätern in einem Gruppenchat geplant.

Nach den Vergewaltigungen brachten die Täter ihre Opfer nach Hause, gaben ihnen sogar das Handy zurück. In ihren Chats sollen sie später ihre Opfer verhöhnt haben. Laut Polizei sollen sie darüber Witze gemacht haben, dass manche Opfer so sehr geweint haben, dass man die Vergewaltigung unterbrechen musste.

Es soll zu mindestens zwei vollendeten und drei versuchten Vergewaltigungen seit Ende vergangenen Jahres gekommen sein.

Hinweise zum noch flüchtigen Dean Martin L.  nimmt die Polizei unter 0201-8290 entgegen.

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